Hitzeschutz für Kliniken, Kommunen und öffentliche Gebäude

Sonnen- und Hitzeschutzfolien als kurzfristig umsetzbare Lösung für stark erwärmte Räume durch Glasflächen.

Hitze-/Sonnenschutzfolie an einem ganzverglasten Verbindungsgebäude

In Kliniken, Rehazentren, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Verwaltungsgebäuden und anderen öffentlichen Einrichtungen können sich Räume während längerer Hitzeperioden stark aufheizen. Besonders betroffen sind Gebäude mit großen Fensterflächen, Glasfassaden oder ungünstig ausgerichteten Verglasungen.


Hochwertige Sonnen-/Hitzeschutzfolien reduzieren den solaren Wärmeeintrag bereits an der Verglasung. Sie lassen sich in vielen Fällen nachträglich anbringen – ohne umfangreiche Umbauten und ohne darauf warten zu müssen, ob und wann weitere Förderprogramme beschlossen werden.

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Hitzeschutz muss nicht auf zukünftige Förderprogramme warten

Der Hitzeschutz für öffentliche und soziale Einrichtungen wird derzeit intensiv diskutiert.


Fördermöglichkeiten für Klimaanlagen sind jedoch an unterschiedliche Voraussetzungen und Bedingungen gebunden. Weitere Programme befinden sich noch in der politischen Beratung. Anträge, Prüfungen und Umsetzung sind arbeitsintensiv und benötigen viel Zeit.


Sonnen-/Hitzeschutzfolien bieten eine kurzfristig umsetzbare Alternative oder Ergänzung. Sie reduzieren den Wärmeeintrag direkt an den Glasflächen – ohne aufwendige technische und bauliche Maßnahmen.

Geeignet für zahlreiche Einrichtungen

  • Kliniken und Rehazentren

    In medizinischen Einrichtungen treffen große Glasflächen häufig auf besonders sensible Nutzungen. Patientinnen und Patienten, Beschäftigte und Besucher benötigen auch während Hitzeperioden möglichst angenehme Aufenthalts- und Arbeitsbedingungen.

  • Pflege- und Senioreneinrichtungen

    Ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen reagieren besonders empfindlich auf hohe Raumtemperaturen. Deshalb sollten stark besonnte Bewohnerzimmer, Aufenthaltsräume und Gemeinschaftsflächen bestmöglich geschützt werden.

  • Rathäuser und Verwaltungsgebäude

    Büros, Sitzungssäle, Bürgerbereiche und gläserne Foyers lassen sich ohne Eingriffe in das architektonische Erscheinungsbild nachrüsten.

  • Schulen und Kindertagesstätten

    Klassen-, Gruppen- und Aufenthaltsräume mit intensiver Sonneneinstrahlung können sich bereits am Vormittag stark aufheizen. Fensterfolien können hier ein wichtigerTeil eines abgestimmten Hitzeschutzkonzeptes sein und zudem Blendung reduzieren.

  • Museen und öffentliche Ausstellungsräume

    Neben dem Wärmeschutz spielt bei diesen Gebäuden häufig auch der Schutz empfindlicher Exponate und Einrichtungsgegenstände vor UV-Strahlung eine Rolle, die jede Sonneschutzfolie beinhaltet.

Weniger Wärmeeintrag durch Glasflächen

Hitzeschutzfolien setzen dort an, wo ein wesentlicher Teil der Sonnenwärme in das Gebäude gelangt: an der Verglasung. Je nach Folie und Glasaufbau reduzieren sie den solaren Wärmeeintrag, während Tageslicht und Sicht nach draußen weitgehend erhalten bleiben können.


Die Vorteile

  • vergleichsweise kurzfristig umsetzbar
  • keine umfangreichen baulichen Veränderungen
  • geringerer Wärmeeintrag durch die Verglasung
  • kein Stromverbrauch und wenig Wartungsaufwand
  • zusätzlicher UV- und Blendschutz möglich
  • als Alternative oder Ergänzung zur Klimaanlage geeignet
  • Hitzeschutzfolie oder Klimaanlage?

    Hitzeschutzfolien und Klimaanlagen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Klimaanlage kühlt die bereits erwärmte Raumluft aktiv ab. Eine Sonnenschutzfolie setzt früher an und reduziert einen erheblichen Teil des Wärmeeintrags durch die Verglasung.


    Hitzeschutzfolien können daher:


    eine eigenständige Lösung für mäßig belastete Räume sein,

    bestehende Lüftungs- oder Kühlsysteme unterstützen,

    den Kühlbedarf verringern,

    oder als kurzfristige Maßnahme dienen, bis ein umfassenderes Hitzeschutzkonzept umgesetzt wird.


    Welche Lösung geeignet ist, hängt vom Gebäude, seiner Nutzung und der tatsächlichen Wärmebelastung ab.

  • Außenverschattung ist nicht immer einsetzbar

    Markisen, Raffstores und andere außenliegende Verschattungen können einen sehr guten Sonnenschutz bieten. Bei starkem Wind oder Föhn müssen bewegliche Anlagen jedoch häufig eingefahren werden. An exponierten Gebäuden kann ihre Nutzung deshalb gerade an sonnigen und windreichen Tagen eingeschränkt sein.


    Außenliegende Hitzeschutzfolien befinden sich dauerhaft auf der Glasfläche und benötigen keine bewegliche Mechanik. Bei geeigneter Verglasung können sie deshalb eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung darstellen. Sie bieten immer freie Sicht nach draußen.

  • Beratung aus Sicht von Architektur und Raumnutzung

    Als Diplom-Ingenieurin (FH) der Innenarchitektur betrachte ich nicht nur einzelne Fenster, sondern auch die Nutzung der Räume, die Tageslichtsituation, den gewünschten Außenbezug und die gestalterische Wirkung innen wie außen.


    Gemeinsam klären wir:


    Welche Räume sind besonders stark betroffen?

    Welche Glasflächen verursachen den größten Wärmeeintrag?

    Wie wichtig sind Tageslicht und freie Sicht nach draußen?

    Welche Folie ist technisch möglich und gestalterisch geeignet?

    Ist eine Außen- oder Innenmontage machbar?

    Wie können Montage und Gebäudebetrieb aufeinander abgestimmt werden?

  • Wie stark reduzieren Hitzeschutzfolien die Raumtemperatur?

    Eine pauschale Angabe zur Senkung der Raumtemperatur ist nicht möglich. Die Wirkung einer Hitzeschutzfolie bezieht sich ausschließlich auf die vorhandene Art der Verglasung.


    Die tatsächliche Raumtemperatur hängt zusätzlich von zahlreichen baulichen und nutzungsbedingten Faktoren ab.

  • Können Folien auf jeder Verglasung angebracht werden?

    Nein. Vor der Montage müssen die vorhandene Verglasung und die thermische Belastbarkeit geprüft werden. Besonders bei  Dreifachverglasungen ist ein Datenblatt zur Beurteilung unabdingbar.

  • Bleiben die Räume trotz Folie hell?

    Ja, wenn eine entsprechend lichtdurchlässige Folie gewählt wird. Je stärker der Hitze- und Blendschutz ausfallen soll, desto deutlicher kann sich die An- bzw. Durchsicht des Glases verändern.

  • Können Fensterfolien eine Klimaanlage ersetzen?

    In manchen Räumen können sie eine ausreichende eigenständige Maßnahme sein. In stark belasteten oder medizinisch sensiblen Bereichen sind sie eher ein Bestandteil eines umfassenderen Hitzeschutzkonzeptes mit Zusatznutzen wie Blendschutz für Displays an Geräten.

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